“Zum weißen Roß” in Bornum am Elm - Hotel und Gaststätte - Feiern und geniessen bei Meier s “Zum weißen Roß” in Bornum am Elm - Hotel, Gasthof, Biergarten
Hotel und Gaststätte “Zum weißen Roß”
Feiern und geniessen bei Meier´s “Zum weißen Roß” in Bornum am Elm
“Zum weißen Roß” und das Jagdschloss Langeleben im Elm
Langeleben - eine historische Stätte im Elm
Das Jagdschloss Langeleben im Elm war oft Ziel und Aufenthalt der Herzöge von Braunschweig und Ihrer adligen Gäste aus Europa. Dort stand Quartier, Dienerschaft und Versorgung zur Verfügung.
Weisses Ross in Bornum am Elm -
Sitzbank, Tisch und Brunnen aus Elmkalkstein
Doch der Schwarze Herzog von Braunschweig rastete und
versorgte sich gerne bereits auf dem Wege dorthin - im Weißen Roß in Bornum am Elm.
Der Sage nach war es einerseits die ausgezeichnete Kost
und andererseits
das gute und persönliche Verhältnis des Herzogs zum Wirt des Weißen Roß.
Der Schwarze Herzog von Braunschweig war souveräner
Fürst, ein Mann des Volkes
und im Felde ein verwegener Haudegen.
Letztlich verdankt unser Haus “Zum weißen Roß” in Bornum am Elm sein heutiges Bestehen auch den Reisen des Schwarzen Herzog von Braunschweig in den Elm zu seinem Jagdschloss Langeleben.
Doch Langeleben, diesen Platz im Elm, heute noch als bewaldete Ruine erhalten, gab es weit vor und auch nach den Herzögen von Braunschweig.
Langeleben
ist ein historischer Ort in 260 m Höhe über N.N. im nördlichen Teil des Höhenzugs Elm in Niedersachsen und gehört heute zur Stadt Königslutter am Elm.
Hier kreuzen
sich drei durch den Elm führende Straßen. Früher bestanden hier eine mittelalterliche Wasserburg, ein Jagdschloss und ein gleichnamiger Weiler. Die einst bedeutendste
Ansiedlung auf dem bewaldeten Elm mit durchschnittlich 80 Bewohnern ist heute eine etwa 50 ha große Waldlichtung,
auf der Heimeinrichtungen und ein Friedwald für
Bestattungen unter Bäumen bestehen. Die einstige Burg ist als Ruine noch vorhanden, während die frühere Siedlung und das einstige Jagdschloss der Braunschweiger Herzöge aus
dem 18. Jahrhundert nicht mehr existieren....
Vernichtung und Jagdschloss
Jagdschloss Langeleben, 1689-1830
Im Dreißigjährigen Krieg wurden 1626 Burg und Siedlung im Zusammenhang mit der Belagerung von Wolfenbüttel
durch Feuer vernichtet. 1661 übernahm der Braunschweiger Herzog Anton Ulrich die Ruinenreste von Langeleben. Er hielt den Ort für uralten herzoglichen Besitz und wollte ihn
haben, damit ihn nicht ein anderer Grundherr bei der Jagdausübung im Elm stören konnte. Vorhanden waren nur noch Mauerreste und ein Viehstall. Der Herzog nutzte das Gelände
nicht, sondern ließ es mit Bäumen bepflanzen. Nach seinem Tode erbte sein Sohn, Erbprinz August Wilhelm, Langeleben. Als passionierter Jäger ließ er hier ab 1689 ein Jagd- und
Lustschloss erbauen. Dies war ein zweistöckiger Fachwerkbau mit einem vorspringenden Mittelbau. Das Gebäude hatte eine Grundfläche von 38 x 18 m. Rund um das Schloss
entstanden weitere Bauten, darunter eine Meierei (1699), eine Scheune (1700), ein Kavaliershaus (1702) und eine Schmiede (1707). Hinter dem Schloss wurde 1731 ein 75 x 40 m
großer "Lustgarten" angelegt. Die neben dem Schloss entspringende Quelle des Schierpkebach wurde 1705 mit einem Quellenhaus aus Elmkalkstein eingefasst. Von großer Bedeutung war ein Gestüt, das bis zu 140 Pferde besaß. Die Feldmark von Langeleben war anfangs mit einem Zaun und ab 1731 mit einer 6 km langen Hecke umgeben.
Herzogliches Schlossleben
Braunschweiger Herzöge wie auch der Schwarze Herzog von Braunschweig verbrachten im 18. Jahrhundert nicht nur einige Jagdtage, sondern Wochen und Monate auf Langeleben.
Aufgrund der engen Beziehungen zwischen dem braunschweigischen und preußischen Herrscherhaus waren auch die Preußen-Könige Friedrich Wilhelm I. und Friedrich der Große zu
Gast. Der ständig anwesende, herzogliche Hofstaat auf Langeleben war für die damaligen Zeit recht klein und umfasste nur rund 15 Personen. Das Schloss diente als Ausgangspunkt
großer, herrschaftlicher Jagden im Elm.