“Zum weißen Roß” in Bornum am Elm - Hotel und Gaststätte - Feiern und geniessen bei Meier s “Zum weißen Roß” in Bornum am Elm - Hotel, Gasthof, Biergarten

Zum weißen Roß

Hotel und Gaststätte “Zum weißen Roß”

Feiern und geniessen bei Meier´s   “Zum weißen Roß”  in Bornum am Elm

 


Willkommen

Über uns

Speisekarte

Öffnungszeiten

 

Gastwirtschaft

Hotel Zum weißen Roß

Biergarten Weißes Roß

Landschlachterei

 

Wegbeschreibung

Kontakt Zum weißen Roß

 

Veranstaltungen

Termine Zum weißen Roß

Partyservice

Programm Partycervice

 

Restaurantkritik

Presse Zum weißen Roß

Historie Zum weißen Roß

Schwarzer Herzog

Langeleben Jagdschloss

Sagen Zum weißen Roß

200 Jahre Weißes Roß

Das Jahr 1807

 

Bundesstrasse 1

Tourismusziele

Linksammlung Ziele

Autoreisen

Wandern am Elm

Radwandern Elm

 

Bornum am Elm

Der Elm Zum weißen Roß

 

 

Gestaltung

Disclaimer

Impressum

 

Der Schwarze Herzog von Braunschweig

Dem Schwarzen Herzog von Braunschweig verdankt unser Haus ”Zum weißen Roß” in Bornum am Elm seinen Bestand und seinen Namen.

Friedrich Wilhelm (1771-1815) Herzog zu Braunschweig - Wolfenbüttel - Bevern

Schwarzer Herzog Braunschweig

Der Schwarze Herzog von Braunschweig

Friedrich Wilhelm (1771-1815) war das jüngste von sechs Kindern.

Seine älteren Brüder waren aber geistig und körperlich nicht in der Lage die Nachfolge im Fürstentum anzutreten.

So wurde Friedrich Wilhelm als Nachfolger in Braunschweig erzogen und ausgebildet.

Herzog Friedrich Wilhelm konnte 1806 mit dem Tod seines Vaters die Regierung in Braunschweig - Wolfenbüttel aber nicht übernehmen.

Nach der Niederlage bei Auerstädt und Jena wurde das kleine Fürstentum beim Friedensschluss in Tilsit von Frankreich annektiert und 1807 dem Königreich Westphalen zugeschlagen.

Herzog Friedrich Wilhelm versuchte als vertriebener deutscher Reichsfürst seine Erblande wieder zu gewinnen. Er erlangte während der Napoleonischen Kriege Berühmtheit durch seinen Mut im Kampf gegen die französischen Besatzung. Er war kein bedeutender Feldherr, aber ein Draufgänger und volkstümlicher Haudegen.

Sein kleines Fürstentum Oels in Schlesien wurde mit Anleihen beliehen, um damit den Kampf gegen Frankreich zu finanzieren.

1806 geriet Herzog Friedrich Wilhelm in französische Kriegsgefangenschaft. Sein Herzogtum Braunschweig wurde zum Königreich Westfalen geschlagen, das Napoleons jüngerer Bruder Jerome Bonaparte regierte.

Nach seiner Freilassung stellte er 1809 im Bündnis mit Österreich in Böhmen und Schlesien ein Freikorps auf, mit dem er erneut gegen Frankreich zog. Am Feldzug von 1815 nahm er mit 7 000 Mann teil.

Der "Schwarze Herzog von Braunschweig - Oels", wie er im Volksmund genannt wurde, besetzte kurzfristig die Stadt Braunschweig.

Mit seinen 2000 Soldaten ließ er sich aber 1809 in Elsfleth an der Wesermündung einschiffen, um sich mit der britischen Armee von Wellington in England zu vereinigen. Die schwarzen Braunschweiger kämpften erfolgreich in ganz Europa für die Befreiung ihres Fürstentums. Herzog Friedrich Wilhelm starb 1815 in Quatrebas bei Waterloo in einem Gefecht gegen Napoleon.

Er fiel zwei Tage vor der Niederlage Napoleons bei Waterloo in der Schlacht bei Ligny und Quatre-Bras am 16. Juni 1815. Aus seiner Ehe mit Marie Prinzessin von Baden (1782-1808) hinterließ er zwei minderjährige Söhne.

Das Bild zeigt ein Pastell von A. Schwartz aus dem Jahr 1809, ausgestellt im Braunschweigisches Landesmuseum. Das Pastell zeigt ihn in der schwarzen Uniform seines Freikorps. Ihr verdankt er seinen Beinamen "Schwarzer Herzog". Er trägt den Bruststern des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler, den er als junger Prinz in preußischen Diensten erhalten hat


Literatur unter anderem  Lit. vgl.: P. Zimmermann. Der Schwarze Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig, Hildesheim 1936